Regionalkonferenzen zum Thema Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen

Am 31. Mai 2011 fand in Potsdam die erste Regionalkonferenz zum Thema Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen statt. Die Konferenzen sind Bestandteil der Klimaschutzinitiative des BMU und richten sich neben Schulen und Schulträgern auch an MitarbeiterInnen aus Kindertagesstätten, Umweltbildungseinrichtungen und BNE-MultiplikatorInnen. Der Abschluss fand am 7. November 2012 in Bielefeld statt. Sie dienten vor allem dazu, Schulen und Schulträger in die Lage zu versetzen, eigene Klimaschutzprojekte duchzuführen. Regionale und überregionale Akteure (Schulen, Schulträger, MultiplikatorInnen, ProjektkoordinatorInnen, Politik) konnten ihre Projekte und Angebote im Bereich "Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen" vorstellen bzw. sich über Angebote Anderer informieren. Vor allem aber sollte ein Dialog zwischen den unterschiedlichen Akteuren gefördert und hergestellt werden. Aufgrund der großen Resonanz kann dieses Ziel als erreicht angesehen werden.

Die Regionalkonferenzen beinhalteten Vorträge, Workshops, zum Teil Podiumsgespräche und einen Marktplatz mit Infoständen und Praxisbeispielen. Insgesamt fanden sechs Konferenzen mit stark regionaler Ausrichtung statt. Hier finden Sie eine Übersicht über die Termine und Materialien:

Region

Termin

Anmeldung

Materialien

Potsdam für die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin

31.05.2011

Tagungsband

Bremen für die Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen

05.10.2011

Tagungsband

Halle für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

17.04.2012

 

Tagungsband

Stuttgart für die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland

26.04.2012

Tagungsband

Fürstenfeldbruck für das Bundesland
Bayern
18.10.2012

Bielefeld für das Bundesland Nordrhein-Westfalen
in Bielefeld

7.11.2012

 

Tagungsband

Neben Vorträgen, Informationsständen und Kontaktmöglichkeiten wurden Workshops ("Impulse", "Foren", u.a.) angeboten, in denen die TeilnehmerInnen praktisch Themengebiete ihrer Wahl vertiefen konnten.

Beispiele für bisherige Workshops sind:

  • Finanzielle Anreizsysteme wie fifty/fifty oder 3/4plus
  • Unterstützungsstrukturen für die Flächenländer
  • Erneuerbare Energien mit Lego® education
  • „Fair Future – Der ökologische Fußabdruck“ Schulpakete für den Unterricht
  • Das Klimafrühstück: Wie unser Essen das Klima beeinflusst

 

 

Solarsupport: Erneuerbare Energien sichtbar machen 2

400 Schulen konnten im Rahmen des Projekts "Erneuerbare Energien sichtbar machen!" bereits mit einer Anzeigetafel für eine Solaranlage ausgestattet werden. Jetzt geht das erfolgreiche Projekt in die zweite Phase: Seit Anfang 2011 können sich weitere Schulen bewerben und eine der begehrten Solarsupport-Aufrüstungen erhalten. Bis 2013 werden wieder 400 schulische Solaranlagen mit Displays und weiterem Zubehör gefördert.

Ansprechpartnerin für das Projekt „Erneuerbare Energien sichtbar machen“ im UfU e.V. ist Ulrike Koch,
Tel.: 030-4284993-23. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Rückblick: Energiesparmesse 2008 in Berlin

Der Bundesverband Schule Energie Bildung e.V. bot mit der "Energiesparmesse für Schulen" im März 2008 ein Forum zum Austausch über Energiesparkonzepte für Schulträger und Schulen. Die Veranstaltung fand im Bundespresseamt
in Berlin statt. Zahlreiche Praxispartner präsentierten ein breites Angebot an Materialien und Projektideen sowie ausgewählte Fachvorträge, die besonders die pädagogischen, finanziellen und organisatorischen Erfolgsbedingungen von Energiesparprojekten an Schulen aufzeigten.

Die vollständige Tagungsdokumentation finden Sie
in diesem Tagungsreader.

Die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (www.bmu.de) geförderte Veranstaltung zeigte bewährte Konzepte zur Klimaschutzarbeit an Schulen. Die Ergebnisse einer hessischen Untersuchung zu Anreizmodellen für Energiesparprojekte an Schulen sowie einen Leitfaden mit Arbeitsmaterialien, der auf den Ergebnissen der Studie aufbaut, finden Sie hier:

Endbericht als pdf-Datei (1,6 MB)

Leitfaden als pdf-Datei (1,3 MB)

Anlage zum Leitfaden als pdf-Datei (2,8 MB)

 

 

 

 

 

 

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