Beispiele: Prämienmodelle

 

Hamburg fifty/fifty

 

 

fifty/fifty ist ein Konzept der Hamburger Behörde für Bildung und Sport (BBS), das seit über 11 Jahren drei Zielsetzungen erfolgreich miteinander verbindet. In pädagogischer Hinsicht erzieht fifty/fifty die Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Energie, Wasser und Abfall; in ökologischer Hinsicht leistet fifty/fifty durch die Reduzierung der CO2-Emissionen der Schulen einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz und in ökonomischer Hinsicht trägt fifty/fifty durch die Reduzierung der Betriebskosten der Schulen zur Haushaltskonsolidierung bei... (weiter)

 

   

Frankfurt fifty/fifty

 

In Frankfurt wird seit 1996/97 ein Prämienmodell als Anreizsystem eingesetzt. Die Aufteilung der Prämie erfolgt nach dem 50/50-Prinzip. Die Hausmeister werden mit 25% (die Hälfte des Prämienanteils der Schule) an den Einsparungen beteiligt, wenn sie sich mit einer schriftlichen Vereinbarung als „Energiebeauftragte“ angemeldet haben und die Schulleitung dem zugestimmt hat. Der 50%-Anteil der Stadt wird wieder in energiesparende Maßnahmen investiert, wodurch sich die Gesamteinsparungen entsprechend erhöhen... (weiter)

 

Bremen 3/4 plus

 

In Bremen wurde 1994 das Projekt „¾“ eingeführt und 1997 zum „¾ plus“-Projekt erweitert und um eine Prämie für die Schulhausmeister ergänzt. Das „plus“ soll die Förderung der pädagogischen Aktivitäten hervorheben. Die Kosteneinsparungen der Schulen wurden dabei folgendermaßen verteilt: 50% für Reinvestitionen in Energiesparmaßnahmen an allen Schulen, 25% zur freien Verfügung für die jeweiligen Schulen, 5% als Prämie für den Hausmeister, 5% zum Ausgleich für die Schulen, die nur geringe Energieeinsparpotenziale haben oder schon immer sparsam waren, sowie 15% für die Kämmerei zur Haushaltsentlastung... (weiter)

 

Hannover 30/40/30

 

 

Die Stadt Hannover startete 1994 mit einem Prämiensystem zur Unterstützung des Projektes „Energiesparen in Schulen durch Änderung des Nutzerverhaltens“. Die Energiekosteneinsparungen werden nach dem Schlüssel 30/40/30 aufgeteilt. 30% der Einsparungen stehen den Schulen zur freien Verfügung, 40% werden zweckgebunden für energetische Maßnahmen an allen Schulen eingesetzt, 30% erhält die Kämmerei. Zurzeit sind 61 von 102 hannoverschen Schulen an dem Projekt beteiligt... (weiter)

 

 

   

 

pädagogisches Prämienmodell

 

 

Das pädagogische Prämienmodell verzichtet fast gänzlich auf eine Bilanzierung der Energieeinsparungen. Es wird nicht die absolute Höhe der Einsparung zur Prämienermittlung herangezogen, sondern die Projekt-Aktivität in den Schulen. Mit Hilfe eines Fragebogens werden Maßnahmen und Aktionen in den Schulen in Form einer Punktevergabe festgehalten, die am Ende des Schuljahres mittels eines Schlüssels (relativ zu den Schülerzahlen einer Schule) in eine Prämienzahlung umgerechnet wird. Ergänzt wird der Fragebogen durch einen Projektbericht, den die Schule erstellt...(weiter)

 

   

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